Hochzeit Gabriela & Marco Kessler |
CaliforniaDie erste Station in California war Mendocino, ein wirklich hübsches Städtchen unterhalb der Humboldt Bay. Wir haben uns etwa eine Stunde lang alle Hotels von aussen angeschaut und beschlossen schlussendlich im wunderschönen viktorianischen The Hillhouse Inn ein Zimmer zu mieten. Das Zimmer war wirklich superschön, alles hellblau/weiss, alle möglichen Toilettenartikel, Bademäntel. Und nicht mal sooo teuer, da wir in der Zwischensaison dort waren. Das Abendessen nahmen wir im Restaurant des Hotel mit wunderschönem Blick auf den Sonnenuntergang und vorzüglichem Essen und lokalem Wein ein. Hmmm! Am nächsten Morgen verbrachten wir noch einige Zeit an der Küste von Mendocino bevor es dann hiess Abschied nehmen und weiterfahren Richtung Bodega Bay, unserem nächsten Stopp. Bodega Bay war uns ja nicht unbekannt, wir hatten dort bereits vor drei Jahren eine Nacht in einem tollen Hotel mit Namen Bodega Cost Inn mit herzförmigem Jaccuzzi verbracht. Und genau dieses Zimmer wollten wir wieder mieten und haben es tatsächlich auch bekommen! Wir richteten uns gemütlich ein und Marco ging danach gleich an den Strand ein bisschen Sonne tanken. Gabriela war so müde, dass sie den halben Nachmittag verschlief... Am Abend schliesslich gingen wir im The Tides Wharf and Restaurant essen, wo uns ein Kellner aus Italien bediente, der sogar ein bisschen Französisch gesprochen hat! Das Essen war wie immer vorzüglich und die Aussicht wieder einmal phänomenal, auch wenn wir so nahe am Wasser waren, dass Gabriela fast seekrank wurde... Am nächsten Tag fuhren wir durch das Napa Valley und machten uns auf die Suche nach der Hess Winery, welche Schweizer Wurzeln haben soll (wie der Nachname schon vermuten lässt...). Irgendwann fanden wir sie dann im Dschungel der tausend Wineries und machten uns auf den Weg. Das Wetter war sehr schön, es war fast schon heiss und wir waren froh, konnten wir die kühle Winery mit dem kühlen Keller besichtigen. Das Degustieren haben wir bei dieser Hitze und weil wir ja noch fahren mussten den anderen Gästen überlassen und haben uns lediglich kleine Souvenirs gekauft. Der Wein ist bei uns tatsächlich billiger zu haben, unglaublich aber wahr! Nach diesem Abstecher fuhren wir weiter Richtung San Francisco. Wir erwischten einen so schönen, sonnigen Tag, dass wir bereits hoffen konnten, endlich einmal die Golden Gate Bridge in voller Länge zu Gesicht zu bekommen. Wir entschlossen uns dann aber noch für einen kurzen Abstecher nach Sausalito, dem Nobel-Vorort von San Francisco, von wo aus wir einen wirklich wunderschönen Blick rüber nach SF und gleichzeitig ein feines Glacé geniessen konnten... Nachher fuhren wir weiter und hielten beim Aussichtspunkt der Golden Gate Bridge an um einige Fotos zu knipsen. Tatsächlich sahen wir die Brücke in voller Pracht und konnten endlich einmal Fotos der ganzen Grösse schiessen. Danach ging's weiter Richtung Innenstadt, wo wir uns dann entschlossen, es mit einem Hotel an der Fisherman's Wharf zu versuchen. Leider war es ein Freitag-Abend und der Preis für das Zimmer war doch relativ hoch. Da wir aber nicht mehr gross suchen mochten (bei dem Verkehr...) beschlossen wir, das teure Zimmer zu nehmen und den Abend noch mit Flanieren in San Francisco zu beschliessen, was wir dann auch gemacht haben. Abendessen gab's übrigens im Bubba Gump (wieder einmal...), jetzt haben wir endlich mal ein Souvenir von dort gekauft (ein Magnet)! Am nächsten Tag fuhren wir weiter Richtung Monterey, wo wir unbedingt noch hinwollten. Zwischenhalt machten wir in Santa Cruz, wo wir den Samstag Abend relativ ruhig verbrachten. Am nächsten Tag fuhren wir dann eben nach Monterey, wo Marco umsverrecken den Eichhörnchen-Felsen von letztem Mal suchen wollte. Wir sind dann so etwa eine Stunde lang rumgefahren bis wir endlich wilde aber doch verzivilisierte Eichhörnchen gefunden haben, die ihm aus der Hand frassen. Nachdem wir etwa 75 Bilder geschossen haben, konnten wir endlich weiterfahren... Am nächsten Tag fuhren wir durch den 17-Miles-Drive wo man teure Villen und riesige Golfanlagen bewurden kann. Mittagessen gabs im Village Corner im Städtchen Carmel und es was superlecker! Am Abend mussten wir bereits wieder zurück Richtung San Francisco, weil unser Flug nach Honolulu am nächsten Morgen früh startete. Wir suchten uns dann ein billiges Motel in Flughafennähe und waren so ziemlich die einzigen Gäste in dieser Nacht. Gut haben wir nicht geschlafen, aber immerhin billig... Weiter geht's mit Hawai'i
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