Hochzeit Gabriela & Marco Kessler |
Hawaii (Oahu)Mit grossem Interesse entdeckte Gabriela am Hawaian-Airlines-Schalter im Flughafen San Francisco ein kleines Schild auf dem Desk: «Upgrade to First Class»... . Nun, die Fluggesellschaft verkaufte die restlichen Firstclasssitze (im Vergleich mit Europa sind das Business-Plätze) oneway, um den Flieger ein wenig besser auslasten zu können. Und da wir ja auf unserem Honeymoon waren, flogen wir dann in der Reihe 2 der Boeing nach Hawaii :-). Weisse Deckchen, schweres Besteck und nette Bedienung war nebst den bequemen Sitzen wunderbar zu geniessen auf den rund 5 1/2 Stunden Flug nach Honolulu, dem internationalen Flughafen auf Oahu. Dort angekommen, es war gerade mal morgens gegen neun Uhr, holten wir unseren Mietwagen, ein silbriges Mustang-Cabrio, ab und merkten zuerst mal, dass 2 grosse Koffer und eine grosse Reisetasche für ein Cabrio mit beschränktem Kofferraum eine Herausforderung darstellte; OK, ein Koffer auf den Rücksitz und los gings nach Honolulu ins Hotel. Dort angekommen klärten wir zuerst mal, ob wir schon einchecken konnten, was glücklicherweise möglich war. Eine Dusche war momentan unser sehnlichster Wunsch, denn ich habe es noch gar nicht erwähnt: es war warm auf Hawaii... ;-). Das Klima präsentierte sich schon fast ein wenig drückend, was nach Wind und Wasser Ausschau halten bedarfte. Unser Hotel war einer der zig hunderten wenn nicht tausenden Hotelbunker in Honolulu... . Dort sollte also wirklich niemand Probleme kriegen, ein Hotelzimmer zu finden. Sowieso: diese Insel lebt primär vom Tourismus, was auch leicht erkennbar ist: überall Läden, Restaurants, asiatische Reisegruppen dem Schirm folgend etc. . Das Hotel names Outrigger Reef Hotel war direkt am linken Ende des Waikiki-Strandes, dem berühmten Strand von Hawaii und wartete mit etlichen Restaurants, einem grossen Pool und vielen anderen Gästen auf. Dieser Rummel forderte uns direkt auf, die Insel per Auto selber zu entdecken und auf ein wenig abgelegenere Plätzchen zu hoffen. Und das war es auch, was wir die 5 Tage, welche wir auf Hawaii genossen, taten: rumfahren, sünnele, baden, Wind in den Haaren geniessen (tja, kann man halt mit einem Cabrio :-), essen, trinken, wieder sünnele etc. . Wir wechselten das Programm ab mit Besuchen in einer Mall (Einkaufszentrum), der Pearl-Harbour-Gedenkstätte mit dem USS-Arizona-Memorial, einem Wandertrip auf den Diamond Head (eine ehemalige Festung der Armee oberhalb von Honolulu) und der obilgatoirischen Hanauma Bay, einer geschützten Tauchlagune. Natürlich durften auch die kulinarischen Ausflüge nicht fehlen und da zählt unser Besuch bei Roy's (auf Empfehlung von Diana und Cyril...) zu den absoluten Highlights! Wunderbares Essen, interessantes Umfeld (die Küche war im Essraum) und DAS Superdessert: Roy's Melting Hot Chocolate Soufflé, ein süss-heisser Traum. Oahu wartet mit einem wunderbarem Mix aus Sonne, Natur und Wetter auf; der hügelige Gebirgszug, welcher die Insel von Nord zu Süd teilt und über 3 Pässe verbunden ist, wirkt wie eine Wolkenblokade und oft regnete es auf den Pässen (400m über Meer...) auch – an der Küste blieb es aber meist trocken. Nach fünf Tagen Hawai'i mussten wir leider schon wieder abreisen. Immerhin ging es nach Las Vegas, dort ist's ja auch schön heiss und trocken...
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