Hochzeit Gabriela & Marco Kessler |
Las VegasDer Flug von Hawaii nach Las Vegas, ca. 5 Stunden, versuchten wir mit schlaf-dösen zu verbringen, was mehr oder weniger gut gelang... . Wir überflogen am Morgen früh zu den ersten Sonnenstrahlen Las Vegas um über dem Hooverdam eine Schlaufe zu fliegen, welche die Maschine auf die nötige Flughöhe senkte und danach zur Landung ansetzte: wir sind zum dritten Mal in Las Vegas angekommen. Mit einem Shuttlebus fuhren wir dann zu unserem Hotel Excalibur, welches als Ritterschloss mit entsprechenden Themen aufwartete. Leider waren wir zu früh da und mussten fast zwei Stunden warten, bin wir einchecken konnten. Gabriela zog es gleich ein erstes Mal an die Spielautomaten, während Marco sich das benachbarte Luxor anschaute und auch mal kurz verifizierte, wo denn der Pool des Excalibur war. Wir konnten dann, nicht gerade zur Freude der Ehefrau, im 27. Stockwerk (zweitoberstes Geschoss!) ein Zimmer mit Blick auf den Strip ergattern. Durch die etwas mühsame Zeitverschiebung waren wir dann auch ein wenig müde und ruhten uns fast bis zum Abend aus. Am Abend gingen wir per Taxi ins Trasure Island (wo wir bei unserem zweiten LAS-Besuch waren) und genossen das Abendessen im Kohunaville, einer Erlebnisgastronomie-Beiz im tropischen Stil. Am zweiten Tag fuhren wir per «Strip-Bus» von Hotel zu Hotel und besuchten so das New York New York, MGM, das Aladdin und das Venetian und shoppten jeweils durch die vielen Läden und Passagen. Natürlich wurde auch ab und zu ein Spielautomat liebevoll mit Quarters ($ 0.25) gefüttert :-). Und es war wie immer: man gibt mehr Geld aus als man gewinnt! Nach drei mal Vegas war uns das zum Glück schon vorher bewusst. Aber welch Wunder: eines schönen Abends, das Ehepaar Kessler vergnügte sich gerade an den 5-Cent-Automaten, klingelte es an Gabrielas Kiste! Und zwar sooooooooo viel, dass von überall her Leute schauen kamen was denn da los sei :-). SIe hatte es geschafft 2000 Credits zu erspielen, was immerhin einem Gegenwert von $ 100.– entsprach. Also eine kleine Genugtuung fürs Portemonnaie. Essen in Las Vegas ist entweder FastFood (Ah ja, ich erwähnte den Besuch bei Krispy Kreme noch gar nicht; der war gleich im Foodcorner unseres Hotels und macht gaaaaaaaaaaaaaaaanz feine Doughnuts) oder Buffet. OK, wir gingen auch einige Male à la Carte essen, was dann halt ein wenig mehr kostete. Was macht man sonst den Tag durch: genau, ab an den Pool. Und Ihr könnt uns glauben, die Sonne in Vegas ist heiss! Ohne Sonnenschirm erträgt man das nicht lange... . Nur sind Sonnenschirme nicht gerade das, was die Amis so kennen :-(. Mit Glück ergatterte Gabriela dann zwei Plätze unter einem Sonnensegel und der gemütliche tag am Pool konnte weiterhgehen. Und hier nun noch die Story zu Bild Nummer 005 in der Vegas-Gallery: der hübsche junge Mann auf der Sonnenliege zog allgemein die Blicke der anwesenden Frauen an. Nun gut, mich stört das ja nicht (oder sind wir nicht aus Zufall gerade daneben gelegen?!?). Nach einer halben Stunde kam dann aber nochmals so ein Schönling und dann noch ein dritter... > ich wurde langsam skeptisch, ob da ein Genzuchtlabor im Hotel eingemietet war. Doch nach einigem Hinhören wurde es mir langsam klar (obwohl ich mir bewusst war, dass das Frauen – also auch meine – nicht interessiert): die Jungs waren von der Strip-Chippendale-Truppe, welche sich im Hotel jeden Abend die Kleider vom Leibe riss! Erkannt hatte ich sie an ihrem australischen Akzent, denn sie hiessen «Thunder from Down Under»... ;-). Nach vier Tagen hiess es dann wieder Abschied nehmen von Amerika und der Heimflug stand an. Zuerst flogen wir von Las Vegas nach Los Angeles und wechselten dort nach einem kurzen Aufenthalt auf den Swiss-Flug Los Angeles – Zürich. Leider war es eine dieser engen MD11 und gewisse Parteien des Ehepaares hatten ihre Mühe, sich schlafend zu stellen. Nach vielen Stunden war es aber geschafft und die Schweiz hatte uns wieder. Es ist doch immer wieder schön, nach Hause zurückzukehren!
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